das Kirchenjahr

7. Sonntag nach Trinitatis

Am Tisch des Herrn

Proprium

Beschreibung:
Der 7. Sonntag nach Trinitatis geht nun auch auf die körperlichen Bedürfnisse des Menschen ein, wobei die Symbolhandlung des Abendmahls allerdings auch eine wichtige Rolle spielt. Jesu Handeln in unserem Leben macht uns frei von irdischen Bedürfnissen dadurch, dass wir sie immer erfüllt bekommen, indem wir teilhaben am Brot des Lebens. Der 6. und der 7. Sonntag nach Trinitatis könnten auch als "Sakramentssonntage" bezeichnet werden, denn an ihnen wird der Taufe und des Abendmahls in ihrer Bedeutung für das Leben des Christen gedacht.
Eingangsvotum:
Durch die Erzählung von der Speisung der 5000 erfahren wir am 7. Sonntag nach Trinitatis, wie wunderbar Gott für uns Menschen durch die Gaben seiner Schöpfung sorgt. So können wir auch getrost darauf sehen, dass unser Nächster genug zu essen hat, und von unserem Reichtum abgeben, weil wir wissen, dass der Herr uns speisen wird, wenn wir selbst einmal Not leiden.
Wochenspruch:
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Wochenspruch:
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Eph 2, 19)
Wochenlied:
Nun lasst uns Gott, dem Herren (EG 320)
Brich dem Hungrigen dein Brot (EG 418)
Antiphon:
Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken, und lobsingen deinem Namen, du Höchster! (Ps 92, 2)
Halleluja-Vers:
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herren.(Ps 113, 3)
Liturgische Farbe:
grün

Biblische Texte (Perikopen)

Psalm:
107, 1-9
I:
Joh 6, 30-35 - Predigttext
II:
Hebr 13, 1-3
III:
1. Kön 17, 1-16
IV:
Joh 6, 1-15 - Evangelium-Lesung
V:
Apg 2, 41-47 - Epistel-Lesung
VI:
2. Mose 16, 2-3.11-18 (= Ex 16, 2-3.11-18) - AT-Lesung
M:
Lk 9, 10-17
Phil 2, 1-4
Offb 19, 1-10