Der 14. Sonntag nach Trinitatis redet von der heilenden Kraft Gottes. Das Thema dieses Sonntags ist diesmal von der
Epistel her abgeleitet. Die anderen Texte haben wenig mit dem Thema zu tun. Es wird schwierig sein, die Thematik durchzuziehen, man sollte es aber versuchen.
Von daher ist eine Vertiefung in die Epistel bei der Studie des aktuellen Predigttextes ratsam.
Eingangsvotum:
Wir hören am 14. Sonntag nach Trinitatis die Erzählung von der Heilung
der zehn Aussätzigen. Wir erfahren die Kraft Gottes, durch die Menschen, die
Außenseiter waren, wieder zu Gliedern der Gemeinde werden. Die lebendige Kraft
des Geistes Gottes hat auch uns zur Gemeinde hinzugetan; in ihr bringen wir unseren
Dank gegen Gott zum Ausdruck dafür, dass wir seine Kinder sein dürfen,
indem wir einander achten und lieben.
Wochenspruch:
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (Ps 103, 2)
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (PS 103, 2)
Halleluja-Vers:
Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. (Ps 103, 13)
Vorschläge zur Gottesdienstgestaltung:
Es wäre gut, die Gotteskindschaft der Gemeindeglieder in diesem Gottesdienst zum Ausdruck kommen zu lassen. Was geschieht
mit dem Erbe? Wie gehen wir um mit dem, was wir erfahren haben? Behalten wir es für uns? Geben wir es weiter? Eine interessante Aktion in diesem
Zusammenhang wäre folgendes: Die Gottesdienstbesucher schreiben auf einen Zettel, wo oder wie sie Gott in ihrem Leben erfahren haben. Dies kann
anonym geschehen. Die Zettel werden eingesammelt und dann, vielleicht am Ausgang, wieder verteilt, wobei in der Regel jede Person den Zettel eines
anderen Gemeindegliedes bekommt. Auf diese Weise wird immerhin innerhalb der Gemeinde schon deutlich, dass wir alle Gottes Kinder sind.
Bach-Kantaten:
BWV 17 - Wer Dank opfert, der preiset mich BWV 25 - Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe BWV 78 - Jesu, der du meine Seele