Der 7. Sonntag nach Trinitatis geht nun auch auf die körperlichen Bedürfnisse des Menschen ein,
wobei die Symbolhandlung des Abendmahls allerdings auch eine wichtige Rolle spielt. Jesu Handeln in unserem Leben macht uns frei von irdischen
Bedürfnissen dadurch, dass wir sie immer erfüllt bekommen, indem wir teilhaben am Brot des Lebens. Der 6. und der
7. Sonntag nach Trinitatis könnten auch als "Sakramentssonntage" bezeichnet werden, denn an ihnen wird der Taufe und des
Abendmahls in ihrer Bedeutung für das Leben des Christen gedacht.
Eingangsvotum:
Durch die Erzählung von der Speisung der 5000 erfahren wir am 7. Sonntag nach Trinitatis, wie wunderbar Gott für uns
Menschen durch die Gaben seiner Schöpfung sorgt. So können wir auch getrost darauf sehen, dass unser Nächster
genug zu essen hat, und von unserem Reichtum abgeben, weil wir wissen, dass der Herr uns speisen wird, wenn wir selbst einmal Not leiden.
Wochenspruch:
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Eph 2, 19)
Wochenlied:
Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen (EG 221) oder Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut (EG 326) Liedvorschläge Musikvideo zum Wochenlied von Miguel-Pascal Schaar
Antiphon:
Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken, und lobsingen deinem Namen, du Höchster! (Ps 92, 2)
Halleluja-Vers:
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herren. (Ps 113, 3)
Vorschläge zur Gottesdienstgestaltung:
Es liegt nahe, diesen Gottesdienst als Abendmahlsgottesdienst zu feiern. Es wäre auch denkbar, ein Gemeindefest zu gestalten,
oder eine Aktion zu starten, in der für ein bestimmtes Projekt gesammelt wird oder in deren Verlauf den Bedürftigen der Gemeinde geholfen wird.
Bach-Kantaten:
BWV 54 - Widerstehe doch der Sünde BWV 107 - Was willst du dich betrüben *BWV 117 - Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
BWV 186 - Ärgre dich, o Seele, nicht BWV 187 -Es wartet alles auf dich