Informationen zu jedem Sonn- und Festtag im Kirchenjahr


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Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn
Verkündigung Mariae (25. März)
Predigttexte

Proprium | Predigttext | Liedvorschläge

Als in früheren Zeiten im Gottedienst die Worte des Credo: "Von Maria der Jungfrauen ist ein wahrer Mensch geboren durch den heiligen Geist im Glauben" gesungen wurden, standen üblicherweise die Kriegsleute auf und sangen diese Zeilen mit gezückten Schwertern, um anzudeuten, dass die Kirche bereit sei, diesen Glaubenssatz gegen alle weltliche Weisheit zu verteidigen.
In Maria, der jungfräulichen Mutter, wird jede Frau geehrt; ihr verkündete ein Engel der himmlischen Heerscharen, dass sie einen Sohn vom Heiligen Geist empfangen und gebären werde. Maria antwortete, obgleich sie von der Verkündigung des Engels überwältigt ist, nicht als willenloses Objekt, sondern tut ihren eigenen Willen und ihre Bereitschaft zu dem Verkündigten kund: Siehe, ich bin des Herrn Magd. Mir geschehe, wie du gesagt hast. (Lk 1, 38)
Indem die Kirche ihren Lobgesang, das Magnifikat, in ihr Abendgebet aufgenommen hat, verwirklicht sich der Satz: Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Kindeskinder. (Lk 1, 48b)
Fällt der Tag auf einen Sonntag in der Fastenzeit, so wird das Fest entweder am Vortag oder in der Woche des Sonntags begangen. Wenn das Datum in die Karwoche fällt, wird das Fest in die Woche nach dem Sonntag Quasimodogeniti verlegt und an einem Werktag begangen (EGb).
Die liturgische Farbe des Tages der Ankündigung der Geburt des Herrn ist Weiß, denn es handelt sich hier um ein Christusfest.

Zu den Perikopen

  1. Gal 4, 4-7

    Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen. 6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! 7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

    Predigtanregung

  2. Jes 7, 10-14

    Und der HERR redete abermals zu Ahas und sprach: Fordere dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, es sei drunten in der Tiefe oder droben in der Höhe! Aber Ahas sprach: Ich will's nicht fordern, damit ich den HERRN nicht versuche. Da sprach Jesaja: Wohlan, so hört, ihr vom Hause David: Ist's euch zu wenig, dass ihr Menschen müde macht? Müßt ihr auch meinen Gott müde machen? Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.

    Predigtanregung

  3. Lk 1, 26-38

    Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. 34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

    Predigtanregung

  4. Gal 4, 4-7

    Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen. 6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! 7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

    Predigtanregung

  5. Jes 7, 10-14

    Und der HERR redete abermals zu Ahas und sprach: Fordere dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott, es sei drunten in der Tiefe oder droben in der Höhe! Aber Ahas sprach: Ich will's nicht fordern, damit ich den HERRN nicht versuche. Da sprach Jesaja: Wohlan, so hört, ihr vom Hause David: Ist's euch zu wenig, dass ihr Menschen müde macht? Müßt ihr auch meinen Gott müde machen? Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.

    Predigtanregung

  6. Lk 1, 26-38

    Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. 34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

    Predigtanregung

    Zuletzt überarbeitet: 05 November 2018
    © Copyright 1998-2018 by Martin Senftleben

    Bibeltexte, soweit nicht anders angegeben: © 1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
    Alle Rechte vorbehalten.
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