das Kirchenjahr

4. Sonntag im Advent

Die nahende Freude

Gebete

I - Lk 1, (26-38)39-56 (s. auch Reihe IV hier und Reihe I an Mariae Heimsuchung!)

II - 2. Kor 1, 18-22

III - 1. Mose 18, 1-2.9-15 (= Gen 18, 1-2.9-15)

IV - Lk 1, 26-38(39-56) (s. auch Reihe I hier und Reihe I an Mariae Heimsuchung!)

V - Phil 4, 4-7

Fürbittengebet:

Himmlischer Vater, wir freuen uns über all das Gute, was wir in unserem Leben erfahren haben. Wir danken dir, dass du uns in Liebe begegnest und wir keinen Grund haben, zu klagen. Wir erkennen aber, dass es vielen in dieser Welt nicht so gut geht. Sie hoffen auf deine Liebe und bitten dich um Hilfe - und verzagen, weil keiner da ist, der ihnen deine Liebe nahe bringt. Wir bitten dich: lass nicht zu, dass wir sie in diesen Tagen vergessen. Öffne unsere Herzen, mache sie groß, damit deutlich wird: Wir sind deine Kinder! Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich (EG 178.11)
Wir möchten uns gerne freuen - und doch herrschen Krieg und Gewalt in dieser Welt. Auch dein Volk Israel erkennt nicht, dass Frieden nicht mit Waffengewalt erzwungen werden kann. Unsere Regierungen glauben, den Terrorismus ausrotten zu können mit Waffen, deren Einsatz den Hass auf die sogenannte zivilisierte Welt immer stärker anwachsen lässt. Als du zu uns kamst, hast du Frieden gebracht. Diesen Frieden wollen wir weitergeben, mit der einzigen Waffe, die nicht verletzen kann: Liebe. Hilf uns, dass wir einander mit Liebe und Vertrauen begegnen. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich (EG 178.11)
Wir möchten uns gerne freuen, doch herrschen Krankheit und Tod in dieser Welt. Unzählige Menschen verzweifeln, weil sie ihre Schmerzen nicht mehr ertragen können oder weil sie wissen, dass ihre Krankheit unheilbar ist und sie dem Tod ins Angesicht sehen. Menschen, die behindert sind, erinnern uns daran, dass unserem Leben Grenzen gesetzt sind. Hilf uns, dass wir diese Grenzen anerkennen und in ihnen dich zu suchen beginnen, denn du schenkst das Heil, nach dem sich so viele Menschen sehnen. Schenke den Menschen, die ihren Mut verlieren, neue Hoffnung, und benutze du uns, dass wir deine Werkzeuge werden. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich (EG 178.11)
Wir möchten uns freuen in dir, doch sind die Güter dieser Welt noch so ungerecht verteilt. Große Firmen der sogenannten zivilisierten Welt beuten kleine Bauern in den sogenannten "Entwicklungsländern" aus, und während wir mehr als genug zu essen haben, verhungern nicht weit von hier tausende von Menschen. Der Reichtum dieser Welt konzentriert sich auf immer weniger Menschen. Wie kann da deine Liebe deutlich werden? Hilf, dass Politiker und Wirtschaftsbosse erkennen, dass sie auf lange Sicht unsere Welt durch ihre Wirtschaftspolitik zerstören. Gib uns die Bereitschaft, zu teilen, denn glücklich werden wir doch nur durch deine Liebe. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich (EG 178.11)
Himmlischer Vater, wir danken dir für deine Liebe und freuen uns an deinem Heil. Wir hoffen auf dich - lass uns deine Nähe erfahren. Komm du zu uns. Wir beten gemeinsam:
Gem.: Vater unser im Himmel...

VI - Jes 62, 1-5

M - Hes 17, 22-24 (= Ez 17, 22-24)
Röm 5, 12-14.(18-21)

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