das Kirchenjahr

Tag der Erscheinung des Herrn

Epiphanias (6. Januar)

Die Herrlichkeit Christi

Gebete

Die hier vorgelegten Gebete sind bereits in einem Gottesdienst gebetet worden. Nicht immer habe ich aktuelle und lokale Bezüge daraus entfernt. Daher ist es wichtig, sich vorab die Texte sorgfältig anzueignen und gegebenenfalls Anpassungen an die aktuelle Situation und die örtlichen Gegebenheiten vorzunehmen. Für den Gottesdienst (dazu gehören auch persönliche Andachten) dürfen die Gebete ohne vorherige Nachfrage genutzt werden. Jede andere Form der Nutzung setzt eine Rücksprache mit mir voraus.

Kollektengebete (Tagesgebete):

Himmlischer Vater, du hast einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben. Hilf, dass sein Licht unseren Weg erhellt, damit wir nicht straucheln und fallen. Das bitten wir durch deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn und Bruder.
Amen
oder
Komm du zu uns, Gott, mit deiner Gerechtigkeit. Komm mit deiner befreienden Kraft, die Verschlossenes öffnet. Komm mit deiner Wärme, die wohl tut und heilt, dass wir aus uns herausgehen können und einander offen begegnen. Dazu hilf uns um deiner Liebe willen. Amen

I - Mt 2, 1-12

II - Eph 3, 1-7

Fürbittengebet:

Weil du einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben hast, erkennen wir die Dunkelheit dieser Welt und treten vor dich mit unserem Gebet:
Lass dein Licht aufstrahlen, damit es die finstersten Ecken erhellt und nichts verborgen bleibt:
nicht das Unrecht, das Menschen verachtet;
nicht das Elend, das alle Würde nimmt;
nicht die Trauer, die das Leben trostlos macht;
nicht die Verzweiflung, die alle Hoffnung nimmt;
nicht die Mutlosigkeit, die zum Stillstand führt;
nicht die Angst, die so lähmend wirkt.
Lass dein Licht aufstrahlen, dass es diese Welt verändert:
indem es Gerechtigkeit schafft;
indem es satt macht, die im Elend leben, und ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht;
indem es zum Leben ruft, wo Trauer übermächtig scheint;
indem es neue Wege zeigt, die wieder hoffen lassen;
indem es Mut schenkt, der befreit und Schritte tun lässt;
indem es alles Angstmachende verbannt.
Herr, lass dein Licht aufstrahlen – in uns und durch uns, damit der Gott dieser Welt weichen muss vor deiner Herrlichkeit.
Amen

III - Jes 60, 1-6

IV - Joh 1, 15-18

V - 2. Kor 4, 3-6

Fürbittengebet:

Weil du einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben hast, erkennen wir die Dunkelheit dieser Welt und treten vor dich mit unserem Gebet:
Lass dein Licht aufstrahlen, damit es die finstersten Ecken erhellt und nichts verborgen bleibt:
nicht das Unrecht, das Menschen verachtet;
nicht das Elend, das alle Würde mit Füßen tritt;
nicht die Trauer, die das Leben trostlos macht;
nicht die Verzweiflung, die alle Hoffnung nimmt;
nicht die Mutlosigkeit, die zum Stillstand führt;
nicht die Angst, die so lähmend wirkt.
Lass dein Licht aufstrahlen, damit es diese Welt verändert:
indem es Gerechtigkeit schafft;
indem es satt macht, die im Elend leben, und ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht;
indem es zum Leben ruft, wo Trauer übermächtig scheint;
indem es neue Wege zeigt, die wieder hoffen lassen;
indem es Mut schenkt, der befreit und Schritte tun lässt;
indem es alles Angstmachende verbannt.
Herr, lass dein Licht aufstrahlen - in uns und durch uns, damit der Gott dieser Welt weichen muss vor deiner Herrlichkeit.
Amen
oder
Gott, du Schöpfer des Lichts, du hast einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben! Was für ein wunderbares Geschenk! Hilf, dass durch uns Dein Licht leuchtet in das Dunkel dieser Welt hinein, dass viele Menschen deine Liebe erfahren und sich dir zuwenden. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich! (178.11)
Lass dein Licht leuchten unter denen, die verantwortlich sind für die wirtschaftlichen und politischen Belange in dieser Welt. Blende sie, damit sie erkennen, wenn sie ihre Macht missbrauchen, und leuchte ihnen, wenn sie verzagt sind und sich fürchten, neue Wege zu gehen. Schenke uns den Mut, aufzustehen gegen jene, die Unrecht tun. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich! (178.11)
Lass dein Licht leuchten dort, wo Unrecht herrscht. Ermutige die Unterdrückten und Ausgebeuteten, für ihr Recht einzutreten, und entmutige ihre Peiniger. Lass dein Licht leuchten durch uns, indem wir aufmerksam machen auf dass Unrecht, das immer wieder in dieser Welt geschieht, und uns einsetzen für die, die Unrecht leiden. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Lass dein Licht leuchten dort, wo Krankheit und Tod die Menschen quälen. Lass nicht zu, dass Dunkel die Menschen umgibt, sondern schenke ihnen Trost in deinem Licht. Lass dein Licht leuchten durch uns, indem wir kranke Menschen besuchen und sie ermutigen, sich deinem Licht zuzuwenden. Lass uns trösten dort, wo Krankheit und Tod großes Leid verursacht haben. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Lass dein Licht leuchten dort, wo Krieg herrscht. Lass nicht zu, dass das Donnern unserer Kanonen und Bomben das Leben so vieler unschuldiger Menschen zerstört. Lass dein Licht leuchten, damit wir erkennen, dass die Waffen, die wir angeblich zu unserem eigenen Schutz produzieren, sich letztlich gegen uns selbst wenden können. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich!
Himmlischer Vater, dein Licht leuchte in diese Welt. Erhelle das Dunkel, das so viele Menschen noch umhüllt, und vernichte alles, was die Ausbreitung deines Lichtes behindert. Darum bitten wir auch mit den Worten, die dein Sohn Jesus Christus uns zu beten gelehrt hat:
Gem.: Vater unser...

VI - 1. Kön 10, 1-13

M - 2. Mose 18, 1-12 (= Ex 18, 1-12)
Jes 45, 1-8
Kol 1, 24-27

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