Nach jüdischer Sitte wurde der acht Tage alte Jesus beschnitten und erhielt dabei seinen Namen (s. 1. Mose 17, 12 und Lk 2, 21)
Eingangsvotum:
Der Name Jesu, an den wir heute besonders denken, bedeutet: "Gott hilft". In diesem Namen werden alle Unterschiede unbedeutend, die uns
durch Namen vorgegeben scheinen. Auch der, der einen fremdklingenden Namen trägt, wird durch den Namen Christi zum Bruder, denn wir sind alle zur
Gemeinschaft in Christus Jesus berufen.
Wochenspruch:
Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. (Kol 3, 17)
Wochenlied:
Freut euch, ihr lieben Christen all oder Jesus soll die Losung sein (EG 62)
Antiphon:
In dem Namen Jesu sollen sich beugen alle Knie und alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr sei. (Phil 2, 10-11)
Halleluja-Vers:
Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben. (Ps 63, 5)
Anmerkungen:
Das Proprium des Tags der Beschneidung und Namengebung Jesu ist auch dann vorzuziehen, wenn es auf einen
Sonntag fällt.