Der Sonntag Sexagesimä steht unter dem Gleichnis vom vierfachen Acker und geht daher besonders auf das Wirken des Wortes Gottes ein. Dieses Wirken wird von verschiedenen offenbar äußeren Kräften beeinflusst. Es ist wichtig, an diesem Sonntag auf die Kraft der Botschaft von der Liebe Gottes hinzuweisen, wie sie einem Samenkorn innewohnt. Es gilt nur, dass wir dieser Kraft in uns selbst auch Raum geben, damit sich das Wort entfalten kann und durch uns wirksam werden kann.
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II - Ez 2, 1-5(6-7)8-10; 3, 1-3Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, tritt auf deine Füße, so will
ich mit dir reden.
2 Und als er so mit mir redete, kam Leben in mich und stellte mich auf meine
Füße, und ich hörte dem zu, der mit mir redete.
3 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, ich sende dich zu den
Israeliten, zu dem abtrünnigen Volk, das von mir abtrünnig geworden
ist. Sie und ihre Väter haben bis auf diesen heutigen Tag wider mich gesündigt.
4 Und die Söhne, zu denen ich dich sende, haben harte Köpfe
und verstockte Herzen. Zu denen sollst du sagen: „So spricht Gott der
Herr!”
5 Sie gehorchen oder lassen es – denn sie sind ein Haus des
Widerspruchs –, dennoch sollen sie wissen, dass ein Prophet unter ihnen ist.
6 Und du, Menschenkind, sollst dich vor ihnen
nicht fürchten noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen um
dich, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten und dich vor
ihrem Angesicht nicht entsetzen – denn sie sind ein Haus des Widerspruchs –,
7 sondern du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen
es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
8 Aber du, Menschenkind, höre, was ich dir sage, und widersprich nicht
wie das Haus des Widerspruchs. Tu deinen Mund auf und iss, was ich dir geben werde.
9 Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die
hielt eine Schriftrolle.
10 Die breitete sie aus vor mir, und sie war außen und innen beschrieben
und darin stand geschrieben Klage, Ach und Weh.
3, 1 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iss, was du vor dir hast! Iss diese
Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel!
2 Da tat ich meinen Mund auf und er gab mir die Rolle zu essen
3 und sprach zu mir: Du Menschenkind, du musst diese Schriftrolle, die ich
dir gebe, in dich hineinessen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie und sie war in meinem
Munde so süß wie Honig.
Anregung folgt später
Liedvorschläge:Nun bitten wir den Heiligen Geist (EG 124)
Wach auf, du Geist der ersten Zeugen (EG 241)
Ach Gott, vom Himmel sieh darein (EG 273)
Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich hören? (EG 392)