das Kirchenjahr

1. Sonntag nach dem Christfest

Der Heiland der Völker

Predigtanregung

Am 1. Sonntag nach dem Christfest steht Simeon, der auf den „Trost Israels” wartet, im Vordergrund. Er erkennt in Jesus, dem Baby, das im Zusammenhang mit der Reinigung Marias (s. Lev 12) und seiner Darstellung bzw. Auslösung (Ex 13) zum Tempel gebracht wird, den Heiland, und spricht: Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen. Diese Worte deuten auf die Weissagung hin, die ihm zuvor vom Heiligen Geist gemacht worden war, dass er nicht sterben würde, bevor er den Messias gesehen hätte. Durch seine Person wird deutlich, dass das Warten ein Ende hat; alles ist erfüllt, was die Propheten vom Messias gesagt haben.

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II - Hiob 42, 1-6

Hiob antwortete dem Herrn und sprach: 2 Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. 3 „Wer ist der, der den Ratschluss verhüllt mit Worten ohne Verstand?” Darum hab ich unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. 4 „So höre nun, lass mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!” 5 Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen. 6 Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche.

Anregung folgt später

Liedvorschläge:

Gelobet seist du, Jesu Christ (EG 23)
Lobt Gott, ihr Christen allegleich (EG 27)
Ich steh an deiner Krippen hier (EG 37)
Ach Gott und Herr (EG 233)