das Kirchenjahr

4. Sonntag nach Epiphanias

Vertrauen in Gottes Macht*

Gebete

I - Mk 4, 35-41

II - 2. Kor 1, 8-11

III - Mt 14, 22-33

Fürbittengebet:

Herr Gott, du tust Wunder. Hilf, dass wir darauf vertrauen, und lass uns nicht nachlassen in dem Glauben, dass du uns in Barmherzigkeit und Liebe begegnest.
Wir bitten für die Menschen, die unsicher sind und nicht wissen, was sie tun sollen: sprich du zu ihnen, lass sie dich sehen, damit sie sich aufmachen, dir entgegen.
Wir bitten dich für die Menschen, die ihre Sicherheit im Reichtum suchen: öffne ihre Augen, lass sie erkennen, dass aller Reichtum bedeutungslos ist angesichts dessen, was du für uns tust.
Wir bitten dich für die Menschen, die sich allein und verlassen fühlen: führe du uns zu ihnen, damit sie erkennen, dass sie geborgen sind in deiner Gemeinde.
Wir bitten dich für die Kranken, dass du ihnen nahe bist, damit sie dein Heil erfahren an Leib und Seele.
Wir bitten dich für die Christen in der ganzen Welt: hilf ihnen, die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen. Lass sie spüren, dass sie Teil einer gro├čen Gemeinde sind, die sich über die ganze Welt erstreckt - auch zu uns. Lass auch sie Wunder erfahren.
Wir bitten dich für die, deren Hände still geworden sind und die auf den Tod warten. Lass sie das Wunder der Auferstehung ganz neu erfahren, dass sie voll Zuversicht und Hoffnung dir entgegen gehen.
Wir bitten dich, denn du hast alles in Händen; dir allein gebührt Ehre und Ruhm und Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

IV - Eph 1, 15-20a

Fürbittengebet:

Herr Gott, du hast uns Augen gegeben, damit wir sehen, und doch sehen wir damit nur die Oberfläche. Du willst uns Augen des Herzens geben, damit wir auch hinein schauen können in die Herzen unserer Mitmenschen, und damit wir sehen, wie wunderbar du an uns und an deiner Schöpfung wirkst.
Darum bitten wir dich: öffne uns die Augen des Herzens, damit wir sehen und handeln, damit wir unser Gesicht nicht verlieren, sondern alle Welt erkennt, wie groß und wunderbar du bist.
Herr, wir sehen, wie vielen Menschen der Schein so viel wichtiger ist als das Sein und bitten dich: öffne ihre Augen, dass sie die Vergänglichkeit dessen, was sie so hoch schätzen, erkennen, und wieder Hoffnung gewinnen, die Hoffnung, zu der du uns berufen hast.
Halte die Herzensaugen derer offen, die die Hoffnung aufgeben wollen, die ihrem Leben keinen Sinn mehr abgewinnen können, die verzweifelt oder verzagt sind. Lass sie den Reichtum der Herrlichkeit erkennen, die auch ihnen bereitet ist.
Lass nicht zu, dass Hass oder Angst die Augen der Herzen verschleiern und blind machen. Lass deine Kraft walten in denen, die meinen, alles aus eigener Kraft zu vermögen.
Wir rufen zu dir, denn du hast alles in Händen; dir allein gebührt Ehre und Ruhm.
Amen.

V - Jes 51, 9-16*

VI - 1. Mose 8, 1-12

M - Mk 1, 21-28

Achtung! Weitere Buchvorschläge rund um den Gottesdienst...