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Gott und Mensch - Gebete

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I - Mk 12, 1-12

Fürbittengebet

Allmächtiger Gott, du hast uns deinen Sohn gegeben, damit wir durch sein Opfer wieder mit dir versöhnt werden. Dafür danken wir dir. Er hat uns gezeigt, wie der wahre Gottesdienst aussieht. Hilf uns, nicht in Formen zu erstarren, sondern deine Liebe zu suchen und weiterzugeben, denn das ist es, was du von uns erwartest. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir feiern Gottesdienst, indem wir die suchen, die die Suche nach dir aufgegeben haben. Wir wissen, dass du sie liebst, und bitten dich: lass uns auf diese Menschen zugehen, damit sie erkennen, dass du das Ziel ihres Lebens, dass du der Lebendige bist. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir feiern Gottesdienst, indem wir uns für die einsetzen, die aufgrund ihrer Überzeugung zu Gefangenen geworden sind. Wir wissen, dass du ihre Stärke sein willst, und bitten dich: lass uns deine Kraft spüren, damit wir für diese Menschen eintreten können. Zeige uns Wege, wie wir uns für sie einsetzen können, damit sie wieder frei werden. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir feiern Gottesdienst, indem wir zu denen gehen, die schwach und krank sind. Wir wissen, dass du ihr Heil bist, und bitten dich: lass uns dein Heil spüren, damit wir es auch diesen Menschen spürbar machen können. Erhalte in uns die Hoffnung, damit wir auch diesen Menschen Hoffnung vermitteln können. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Wir feiern Gottesdienst, indem wir uns bemühen, Konflikte auf friedlichem Wege zu lösen. Denn du willst nicht, dass Menschen zu Schaden kommen, sondern dass wir sogar unsere Feinde lieben. Darum bitten wir dich: lass uns mit aller Kraft dafür eintreten, dass die Waffen, von denen es noch viel zu viele in dieser Welt gibt, vernichtet werden. Lass uns dafür eintreten, dass niemand mehr Angst haben muss, durch Bomben, Granaten oder Gewehrkugeln ums Leben zu kommen. Lass nicht zu, dass die US-Regierung ihre Kriegsdrohung gegen den Irak wahr macht. Wir rufen zu dir:
Gem: Herr, erbarme dich.
Wir feiern Gottesdienst, indem wir für andere Menschen beten. Ihre Namen bringen wir vor dich in der Stille:
Stille. ...
Lasst uns den Herrn anrufen:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Nimm dich unser gnädig an. Rette und erhalte uns, denn dir allein gebührt Ruhm, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen

II - Röm 5, 1-5 (6-11)

III - Mt 12, 38-42

IV - Jes 5, 1-7

V - Joh 8, (21-26a) 26b-30

VI - Hebr 11, 8-10

Fürbittengebet

Allmächtiger Gott, du hast uns deinen Sohn gegeben, damit wir durch sein Opfer wieder mit dir versöhnt werden. Dafür danken wir dir. Durch unseren Glauben hast du uns auf den Weg gebracht, der diese Welt verändert und der uns zu dem wunderbarsten Ziel führt, das wir uns vorstellen können: die Gemeinschaft mit dir. Wir bitten dich: lass uns auf unserem Weg immer wieder Zeichen deiner Liebe erkennen, damit es uns leichter fällt, Schritte ins Unbekannte zu wagen. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Auf unserem Weg begegnen uns Menschen, die kein Ziel haben. Sie irren umher und können nur sich selbst sehen. Dabei verlieren sie sich. Lass uns auf solche Menschen zugehen. Lass sie durch uns Glauben finden und Hoffnung gewinnen, damit sie das Ziel erkennen, das Leben schenkt. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Auf unserem Weg begegnen uns Menschen, die tiefes Leid empfinden und darum im Dunkeln wohnen. Sie können das Licht nicht erkennen, das du in unsere Welt hineinleuchten lässt. Lass uns auf solche Menschen zugehen. Lass sie durch uns deine Liebe erfahren, damit es wieder hell um sie wird. Schenke ihnen die Hoffnung, die fröhlich macht. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Auf unserem Weg begegnen uns Menschen, die sich ausgestoßen fühlen. Sie sind Fremde in einer Welt, die ihnen Heimat sein sollte. Lass uns auf solche Menschen zugehen. Lass sie durch uns erfahren, dass du ihre Heimat bist. Lass sie durch uns erfahren, dass sie dazugehören. Wir rufen zu dir:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Auf unserem Weg begegnen uns Menschen, die in ihrem Gegenüber nur einen Feind erkennen können. Sie können nicht lieben, und darum versuchen sie, Konflikte mit Gewalt zu lösen. Lass uns auf solche Menschen zugehen, damit sie erfahren, dass man mit Liebe mehr erreicht als mit Gewalt. Schenke ihnen die Erkenntnis, dass es niemandem nützt, wenn mit Waffengewalt unzählige Menschen den Tod finden. Wir rufen zu dir:
Gem: Herr, erbarme dich.
Auf unserem Weg begegnen uns viele, für die wir jetzt in der Stille zu dir beten:
Stille. ...
Lasst uns den Herrn anrufen:
Gem.: Herr, erbarme dich.
Nimm dich unser gnädig an. Rette und erhalte uns, denn dir allein gebührt Ruhm, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen

  • Tagesgebete - nicht nur für den Gottesdienst. v. Jochen Arnold, Fritz Baltruweit u.a.. Lutherisches Verlagshaus 2006, 128 S. - 1. Auflage.
  • Gebete für den Gottesdienst. v. Gerhard Engelsberger. Kreuz Verlag 2002, 288 S. - 1. Auflage.
    Eingangs-, Tages-, Kollekten-, Fürbitten, Buß-, Segens- und Abendmahlsgebete, sowie Gebete für Familiengottesdienste. Eine umfangreiche Sammlung
  • Evangelisches Gottesdienstbuch - Ergänzungsband. v. Kirchenleitungen der EKU und der VELKD (Hg.). Ev. Haupt-Bibelgesellschaft 2006
  • Beten mit Paulus und Calvin. v. Rudolf Bohren. Vandenhoeck & Ruprecht 2008, 157 S. - 1. Auflage.
    Beten heißt, Gott vertrauen, ihm begegnen wollen. Dabei ist es oft schwierig, die richtigen Worte zu finden. Rudolf Bohren folgt Regeln zur Einübung in das Gebet: Er betet von der Bibel her, formuliert seine Gebete vom Horizont seiner Lehrer aus - Paulus und Calvin - und ergreift das Wort für andere. Seine Gebete bauen Brücken und helfen uns zu einer erneuten Begegung mit Gott.
  • Fürbitten für die Gottesdienste im Kirchenjahr. Reihe ggg v. Jochen Arnold u.a.. Lutherisches Verlagshaus 2006, 204 S. - 1. Auflage.
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Zuletzt überarbeitet: 04 Juni 2010
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