I - Lk 2, (1-14) 15-20 FürbittengebetHerr Gott, himmlischer Vater: Du schenkst uns den Glauben an deine wunderbare Güte, die du uns durch die Geburt deines Sohnes bewiesen hast.
Wir danken dir dafür und bitten dich: hilf, dass wir nicht aufhören, davon zu erzählen. Lass uns Zeugen sein, Zeugen deiner Liebe, damit sich das
Angesicht dieser Welt verwandelt, damit Frieden werden kann, damit dein Reich gebaut werde.
Es sind so viele, die kleinmütig geworden sind, weil dein Licht verdunkelt wurde durch die Grausamkeit dieser Welt. Schenke ihnen großen Mut. Lass die Kranken
dein Heil erfahren. Wisch die Tränen ab von den Angesichtern der Trauernden. Schenke Hoffnung den Verzagten.
Es sind so viele, die Ungerechtigkeit erleiden, weil Mächtige nur ihren eigenen Vorteil suchen. Lass ihnen Gerechtigkeit widerfahren. Falle denen in den Arm, die
ihn gegen Wehrlose erheben. Mache die Waffen nutzlos. Gib Frieden, Herr.
Es sind so viele, deren Vertrauen missbraucht wurde. Sie können den Weg des Vertrauens nicht mehr gehen. Lass sie erkennen, dass du zu deinem Wort stehst.
Mache ihnen Mut, Vertrauen zu schenken, damit ihr Leben wieder einen Halt bekommt.
Hilf uns, Zeugen zu sein. Nimm dich unser gnädig an, wenn wir versagen in dem, was uns zu tun gegeben ist. Rette und erhalte uns, denn dir allein gebührt
Ruhm, Ehre und Anbetung, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen II - Tit 3, 4-7 III - Micha 5, 1-4a FürbittengebetHerr Gott, Vater im Himmel! Unsere Welt leidet.
Kriege, kalt und grausam, weil Politiker nicht in der Lage sind, Vertrauen zu bilden zwischen den Völkern. Tausende Tote, jeden Tag, durch
Waffengewalt, Frauen und Kinder, die nie Kriegspartei waren, Soldaten, die nicht in den Krieg ziehen wollten: Herr, lass deinen Frieden regieren.
Streit um Kleinigkeiten, und doch groß genug, um Menschen zu entzweien, sie voneinander zu trennen, die du zusammengeführt und deren
Zweisamkeit du gesegnet hast. Kinder, die unter dieser Trennung leiden, die kein Zuhause mehr haben, weil sie selbst zerrissen sind:
Herr, lass deinen Frieden regieren.
Hochmut, der Grenzen überschreitet, die unserem eigenen Schutz dienen, und so zu Hoffart und Selbstsucht führt. Geldgier, die auf
Kosten der Armen alles, was erreichbar ist, an sich reißt: Herr, lass deinen Frieden regieren.
Trauer, die nicht weiß wohin, die nur in bodenlose Dunkelheit führt und dein Licht nicht erkennt. Menschen, die ratlos sind und Hilfe suchen,
aber abgewiesen werden, wo sie um Hilfe bitten: Herr, lass deinen Frieden regieren.
Sorgen, die das Lebenswerte verschütten und nichts mehr erkennen lassen, was Hoffnung und Zuversicht möglich macht: Herr, lass
deinen Frieden regieren.
A,men IV - 1. Joh 3, 1-6 V - Joh 3, 31-36 VI - Gal 4, 4-7 - Tagesgebete - nicht nur für den Gottesdienst. v. Jochen Arnold, Fritz Baltruweit u.a.. Lutherisches Verlagshaus 2006, 128 S. - 1. Auflage.
- Gebete für den Gottesdienst. v. Gerhard Engelsberger. Kreuz Verlag 2002, 288 S. - 1. Auflage.
Eingangs-, Tages-, Kollekten-, Fürbitten, Buß-, Segens- und Abendmahlsgebete, sowie Gebete für Familiengottesdienste. Eine umfangreiche
Sammlung
- Evangelisches Gottesdienstbuch - Ergänzungsband. v. Kirchenleitungen der EKU und der VELKD (Hg.). Ev. Haupt-Bibelgesellschaft 2006
- Beten mit Paulus und Calvin. v. Rudolf Bohren. Vandenhoeck & Ruprecht 2008, 157 S. - 1. Auflage.
Beten heißt, Gott vertrauen, ihm begegnen wollen. Dabei ist es oft schwierig, die richtigen Worte zu finden. Rudolf Bohren folgt Regeln zur Einübung
in das Gebet: Er betet von der Bibel her, formuliert seine Gebete vom Horizont seiner Lehrer aus - Paulus und Calvin - und ergreift das Wort für andere. Seine
Gebete bauen Brücken und helfen uns zu einer erneuten Begegung mit Gott.
- Fürbitten für die Gottesdienste im Kirchenjahr. Reihe ggg v. Jochen Arnold u.a.. Lutherisches Verlagshaus 2006, 204 S. - 1. Auflage.
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